Pour les jours tristes

Pour les jours tristes

Mittwoch, 21. März 2012

Lieber ein bisschen Realität?

Tagsüber träume ich von Rittern, Landstreichern und Hippies und in der Nacht träume ich vom sms-schreiben, von neuen Chancen, verrückten Gesprächen und einem Modelvertrag. Und schon der letzte Punkt zeigt mir, das ich eindeutig nicht mehr mit der Realität verbunden bin. Wenn ich nicht träumen so lieben würde, könnte ich vielleicht ein bisschen erwachsener werden und den Tatsachen ins Auge sehen, aber wozu? Die Realität ist so hart und übersät von Aufgaben und Herausforderungen, dass einem glatt die Lust vergeht wieder in diesen Zustand überzugehen. FAZIT: Bitte lasst mich noch ein bisschen Träumen.


PS: Liebes Vanilleeis und liebe Smarties, ich bitte euch, werdet niemals alle, ihr tut einfach zu gut :)

Montag, 19. März 2012

Camelot


Ich bau mir eine Festung in den Bergen und nenne sie Camelot. Dort bin ich sicher und habe Schutz vor allem was mir nicht gut tut. Sie ist uneinnehmbar, meine Festung und ich bin der starke Ritter, eigentlich eine Ritterin. Das Herz eines Löwen, die Kraft eines ausgewachsenen Mannes und die Seele einer Frau, das alles wäre mein. 




Meine Tugenden:

  • êre : ritterliches Ansehen,Würde 
  • triuwe : Treue
  • hôher muot : seelische Hochstimmung 
  • höveschkeit: Höfischkeit, Höflichkeit
  • diemüete: Demut
  • milte: Freigiebigkeit, Großzügigkeit 
  • werdekeit: Würde 
  • staete: Beständigkeit, Festigkeit
  • güete: Freundlichkeit 
  • manheit: Tapferkeit --> Wikipedia sei dank :)


Klingt doch nach einem tollen Menschen oder? Und das Leben wäre sicher auch nicht schlecht. Nur den Quatsch mit dem Minnegesang lassen wir lieber weg, dafür nehme ich lieber ein paar Kampfstunden extra. Also Lehrmeister des Schwertkampfes, meldet euch :)





Samstag, 17. März 2012

7.17 Uhr am Morgen


Geweckt von der Helligkeit der Sonne ist das erste Wort, das sich aus der Träumerei in den Tag bewegt ein danke. Eigentlich bin ich ein Langschläfer. Der Samstagmorgen beginnt für mich oft nicht vor 11 Uhr und trotzdem finde ich nur den Gedanken, dass es mir gut geht.

Müdigkeit und Schlafmangel sind wie weggeblasen aus meinem Kopf und ich möchte sofort nach draußen gehen und die Sonne auf meiner Haut spüren.

 Diese Vorhaben musste um eine halbe Stunde verschoben werden, da ein wundervoll gedeckter Frühstückstisch auf mich wartete – schon wieder ein Grund zu danken, und zwar meiner lieben Schwester. Ich wäre nicht zum Bäcker gelaufen, nur um meiner Familie eine Freude zu machen, zum Glück bist du nicht wie ich!

Wenn man halb 8 aufsteht, liegt der ganze Tag noch unberührt vor einem. Mit kurzen Hosen, meinem Lieblingskapuzenpullover und einem gesättigtem Gefühl bin ich dann losgezogen, einmal über das Feld, die Sonne im Gesicht und die frische Luft saugt sich in meinen Lungen fest.
Ein Gefühl der Glücksseeligkeit, und dieses Wort wird eigentlich nicht von mir benutzt. Aber man läuft und spürt den Morgen so wie er sein sollte.

Ich erinnere mich an Goethe, der auch schon Ruhe vor dem Alltag in der Natur gesucht hat, und als ich einen Weg in den Wald einschlage und an eine Stelle meiner Kindheit zurückkehre spüre ich wie gut das alles tut. Ein Ort voll von Bäumen die halb aus der Erde gerissen sind, einem kleinen plätscherndem Bach und der Sonne, die durch die Äste ihren Weg sucht, ein Ort voll von Vollkommenheit, für mich.
Man spürt direkt, wie sehr man doch diese sommerliche Luft und die Wärme vermisst hat. Ich bin überzeugt davon, dass ich ab jetzt mehr lächelnden Menschen begegnen werde... Denn Sonne macht glücklich! 

Mittwoch, 14. März 2012

Wünsche

Ich brauche eine gute Fee! Oder kann nicht einfach Weihnachten sein? Ich habe ein paar Wünsche in meinem Herzen und das in einer Welt, in der wir altern ohne zu leben, da sie Zeit voranschreitet und uns einfach mitschleppt ohne das wir uns wehren. In diesem Reich der Gleichgültigkeit hat der Strom der Vergänglichkeit die Lust weggeschwemmt. In den Köpfen schwirren Leere und Eintönigkeit umher, Menschen sind eingenommen von Nichtigkeiten. aus diesem Trübsal heraus wünsche ich mir Menschen, die einen auf gute Gespräche einladen, Menschen, die Ideen und Phantasie haben. Menschen mit Freude im Herzen, guten Worten auf der Zunge, mit einem Lächeln auf den Lippen und mit Funkeln in den Augen.


Aber ich wünsche mir nicht nur das andere Menschen diesen Ansprüchen entsprechen, sondern es sind auch Ansprüche an mich.

Mittwoch, 7. März 2012

Rasmus und der Landstreicher..

... kennt ihr dieses Kinderbuch? Ich mag es ja unglaublich gerne, das einzige was mich stört ist, das der Landstreicher Oskar heißt und nicht Hanna. Ich würde so gerne mal eine(n) Landstreicher(in) kennen lernen, oder wenigsten von einer lesen die Hanna heißt :). Vielleicht wird das ja meine erste Buchidee und ein voller Erfolg. Aber genug jetzt.


Heute bin ich mit einer Packung Eis und einem Löffel an Straßenrändern, über Wiesen und Felder und viel Matsch gewandert, einfach nur weil die Sonne so schön war, und für mich bei schönem Wetter draußen zu sein absolutes Glück bedeutet. Während ich so die Straße entlang lief, mit meinem schon benannten Eis, und als die Autofahrer komisch schauend vorbei fuhren, da dachte ich mir wie schön es wäre ein Landstreicher zu sein. Natürlich ist das heutzutage nicht mehr möglich, aber ich kann wieder mal in meinen Gedanken die Zeit ein wenig zurückdrehen und mich im alten Schweden wieder finden.
Ich möchte gerne durch lange Feldwege laufen und das den ganzen Tag lang, ich möchte einen Grashalm im Mund haben und Lieder pfeifen. Ich hätte alle Zeit der Welt, keinen Stress und würde mit meinen hochgekrempelten Lederhosen und einem kariertem Hemd einfach nur das Leben und die Natur genießen. In meiner Vorstellung werden Kälte und Regen vernachlässigt, denn diese spielen nur die Rolle der Spielverderber und darauf habe ich keine Lust.
An den späten Nachmittagen meines Landstreicherdaseins würde ich an verschiedenen Bauernhöfen eintreffen, und für ein bisschen Holzhacken, Gartenarbeit oder ähnliches mein tägliches Essen bekommen, etwas Brot, Fleisch und eine Flasche Milch. Wenn es dunkel werden würde, säße ich auf der Rampe zum Heuschober und würde einsam aber glücklich den Sonnenuntergang betrachten. Sobald die Sonne verschwunden wäre, würde ich mich ins Heu legen und bis zum ersten Sonnenstrahl schlafen, der mich daran erinnern würde, das ein neuer Tag und ein neuer Weg vor mir liegen.

Montag, 5. März 2012

Die Möglichkeit das man etwas erreicht...

... ist höher wenn man weiß was man will, als wenn man keine Ahnung hat. Ich bin davon überzeugt, dass sich jeder Mensch Ziele festlegen sollte, ich rede dabei nicht von einem Plan für das ganze Leben, denn es ist unmöglich alles festzulegen und wo blieben dabei der Spaß und die Spontanität. Nein, ich rede davon, ein Stück des Weges vorzubereiten. Ziele sind auch ähnlich wie Träume, was möchte man und wie wäre das am schönsten.
 Viele Menschen wollen Geld, Karriere oder höchstens noch die große Liebe, das Abi und Gesundheit. Ich glaube es gibt jedoch noch mehr Dinge, die man sich vornehmen kann. Ich möchte so zum Beispiel in meinem Leben ein Buch schreiben, einen Kochkurs in Frankreich absolvieren, einmal in Irland (ja es kommt immer wieder) auf einer grünen Wiese liegen, eine große Wand bemalen, 2 Wochen in einem Haus am See wohnen und ein Hochzeitskleid entwerfen. 


Natürlich sind das auch keine Ziele dir wichtig sind im Leben, worauf es ankommt, denn auch in vielen Bereichen meines Lebens schwebt eine große Wolke Unentschiedenheit. Ich finde es schwierig sich zwischen Dingen im Leben entscheiden zu müssen, noch kann ich mich hinter der Aussage verstecken, dass ich noch jung bin und mich deswegen noch nicht festlegen muss, aber trotzdem ist es auch in jungen Jahren gut Prinzipien und Vorstellungen zu haben.
Wenn ich einmal Zeit und Lust habe, werde ich mir ein großes Blatt Papier schnappen und alle meine Ziele aufschreiben, ich möchte festhalten was ich will. Trotz alledem braucht jeder Mensch noch Freiraum sich zu entfalten, Fehler zu machen, Risiken einzugehen oder ihnen aus dem Weg zu gehen, und jeder sollte neue Entscheidungen treffen dürfen. Doch sicherlich ist dabei eine Richtlinie nicht falsch und kann einem helfen, Fehler die nicht unbedingt gemacht werden müssen zu vermeiden. Auch wenn ich ein Mensch bin, der gerne selber austestet, was alles möglich, gut oder schlecht ist, muss ich doch lernen, auch von den Fehlern anderer zu lernen. Denn die Herdplatte bleibt heiß, das Messer scharf und Sonnenbrand wird nie etwas angenehmes sein.

Dienstag, 28. Februar 2012

Willst du ein Hippie sein..?


.. nein, eigentlich will ich nur frei sein.
Aber ein kleines bisschen Hippie kann trotzdem nicht schade. Ich möchte frei sein wie ein Vogel, auf den Wiesen liegen und die Sonne auf mich scheinen lassen. Ich will das Blumen riechen und das Gras an meinen nackten Füßen spüren. Ein Kopfband würde  meine wild gewordenen Haare bändigen. Die Rolling Stones in den Ohren, und ein bunt besprühter VW-Bus neben uns, den Blumenkindern, wir sind alle eine große Familie... :)




Sonntag, 26. Februar 2012

Mein Freund der Stein


Manchmal wünsche ich mir dich als Freund, du würdest mir immer zuhören, mich nicht unterbrechen, mich nicht stören. Den Mund zu halten in der Stille, wenn man sie braucht und dann wäre es mir auch Rille, dass du sonst nicht viel sagst. 
Ein männlicher Freund ohne die ganzen Gefühle, Männer sollen immer weich sein, doch du bliebst hart. Niemals würde unsere Freundschaft kaputt gehen, denn du würdest dich nie in mich verlieben und auch ich könnte mich zügeln, denn ohne Triebe wird es vielleicht sogar entspannt. 
Eine Freundschaft für immer, ich brauche dich nicht zu beklagen, dir Mitleid zu zeigen und dabei selbst verzagen, denn dir geht es nicht schlecht, du bleibst beständig, dein Leben bleibt recht. Egal ob rund und kurvig oder lang und dünn, du bleibst da auf dem Boden vor mir und ich sehe der Tatsache ins Auge, dass du mich niemals in den Arm nehmen könntest.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Zwei Plätze für Gedanken.. Oder für dich und mich.. Platz für gute Gespräche..


Spontanität

Nach einer vergangenen fantastischen Woche ist es schwer sich vom Boden der harten Realität wieder abzukratzen und was neues zu starten. Am Anfang der Woche hatte ich keine Lust, keine Ideen und auch sonst nicht viel Motivation, da auch noch etwas Schlaf nachzuholen war. Durch glückliche Zufälle, wenn man das so nennen darf ,denn ich finde gerade kein anderes Wort, vielleicht besser gesagt durch viele wundervolle Personen ist meine Woche wieder voll verplant. In der Schulzeit bin ich eher der Mensch der von früh bis spät im Bett liegt, aber in den Ferien will ich die Zeit ausnutzen die mir gegeben ist. 

Ich finde es bezaubernd mit Menschen zusammen zu sein, die Lachen, mit mir positiv denken, sich in 5 Minuten um entscheiden, einen wenn was schief läuft aufmuntern und am Ende den Tag zu etwas besonderen machen. Mit so einem Menschen kann man alles machen und es wird gut. Ein Hoch auf die Lebensfreude :)

Samstag, 18. Februar 2012

Man versprach mir türkise Eiszapfen..


... und meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass Berge so gigantisch und beeindruckend sein können. Mein Horizont wurde erweitert, mein Blick geöffnet und ich habe wieder ein Stück Herz verloren. Ich weiß gar nicht wie ich noch überleben kann mit so einem zerteiltem Herz, an jedem schönen Ort oder Erlebnis hängt ein Stück davon. Nach dieser Woche weiß ich nicht mehr wie ich mich zwischen den Bergen oder dem Meer entscheiden würde, wenn ich es müsste, und ich liebe Wasser und Küsten wirklich sehr. 


Die hier sind nicht türkis aber dafür riesig
Ich hatte die Ehre die letzte Woche im Pitztal in Österreich zu verbringen. Das erste Mal in den Alpen, das erste Mal so hohe Berge sehen, das erste Mal bei so einem Anblick in Begeisterung verfallen. 
nicht der schönste Berg, aber einer vor dem Skifahrer zu sehen sind :)



Ich schwelge immer noch in Erinnerungen und wünsche mir, dass sie niemals vorbeiziehen. Das Vergnügen war auf meiner Seite und so durfte ich bezaubernde Menschen mit und ohne Macken kennen lernen, eine Woche Ski fahren und mich auspowern. Jetzt weiß ich was gruscheln ist, wie gut gefrorene Süßigkeiten schmecken und wie sich gefrorene Haare anfühlen. Ich bin über Schanzen gesprungen, habe die dünne Luft auf über 3000 Höhenmetern geatmet. Die Worte: "Welcome at the Pitztaler Gletscher" werden sicher noch eine Weile in meinem Kopf bleiben, genauso wie das Wissen, dass R. sooooo gut ist :)





Donnerstag, 9. Februar 2012

Eine kleine Gutenachtgeschichte


Das lila Einhorn.

Es ist scheu und ziemlich schüchtern, aber dafür kann es nichts. Viel lieber wäre es ein grünes Einhorn im Rollstuhl geworden. Aber da Träume nun mal nicht immer wahr werden können musste es sich selbst annehmen und kommt seitdem auf einem Regenbogen daher geritten. Wenn es Menschen begegnet ist es anfangs noch ein wenig schüchtern, aber es liebt es zu quatschen und nach ein zwei Bier wird es langsam gesprächig. Die beste Methode ein Einhorn anzulocken ist mit Bier, ihr mögt es kaum glauben doch ich habe es erlebt. Am Ende einer lustigen Unterhaltung torkelt es oft davon, flüstert jedoch vor dem aufbrechen jedem die Worte ins Ohr, die er am liebsten hören möchte.

Basierend auf einer wahren Geschichte.


Und hier noch zwei Traumtänzerinnen

Mein eigener Garten


Kahl und kühl, schwarz und weiß. Die einen mögen es so. Ich bin kein Feind des Winters, aber nach einer gewissen Zeit fehlen mir die Sonne und das Grün. Wenn draußen nichts für mich blüht, dann muss ich mir meinen eigenen Garten ins Haus holen. Ein Topf auf dem Fensterbrett gefüllt mit Erde und ein paar Samen darin reichen aus um mir meinen Wunsch zu erfüllen. Da ich außerdem ein leidenschaftlicher Koch bin, verbinde ich beides miteinander und pflanze meine eigenen Kräuter an und bin damit überglücklich.



















Eine sinnvolle und nutzbare Erfindung wie ich finde. 
Ich bin so begeistert, dass noch mehr folgen wird, man hat kaum Mühe, muss jeden Tag nur ein wenig gießen und erhält eigen gezogene Bioprodukte. Nicht das ich ein Fan von Bio wäre, aber wenn es so einfach ist sich gesund zu ernähren warum nicht.

Mittwoch, 8. Februar 2012


Kennt ihr Amelie? Bestimmt wird der eine oder andere einen Menschen im Kopf haben, aber ich möchte, dass ihr Amelie Poulain kennen lernt, denn sie hat eine besondere Gabe die ich sehr schätze. Amelie liebt es Dinge zu entdecken, auf die niemand sonst achtet. Leider existiert sie nicht wirklich, ist aber dennoch keine Erfindung meines Geistes. Amelie lebt in ihrer fabelhaften Welt und spätestens jetzt müssten viele Lichter angehen. Wenn nicht – macht auch nichts!

Siehst du einen glitzernden Tautropfen am Morgen oder zur Jahreszeit passend, das Glitzern der Schneeflocken? Fällt es dir auf wenn sich jemand besonders Mühe gegeben hat und fällt dir in diesem Moment auf, wie gerne dieser Mensch doch ein Kompliment bräuchte. Wahrscheinlich ist dir das alles egal oder? Ich muss schon wieder darüber schreiben, wie der Alltag besser werden kann, und zwar durch besondere Momente und das können die Kleinigkeiten sein, auf die niemand achtet.

















Jeder hat die Chance seine Momente einzufangen, sie zu behalten und sie zu hüten. Vielleicht werden noch großartige, bewegende Dinge entdeckt, ich will daran schuld sein. Du auch?