Pour les jours tristes

Pour les jours tristes

Donnerstag, 18. September 2014


Gestern habe ich zum ersten Mal Muscheln gekocht. Das Ganze war super einfach, ging schnell und war wirklich lecker. Meine Inspiration für das Essen war Gennaro Contaldo mit seinem Video hier:




Diese zwei Bilder sind aus Berlin, als ich mit Josefine beim Thailänder Essen war. 



Und zum Schluss noch zwei Bilder von meinem letzten Sushiabend (natürlich war das längst nicht alles) aber diese beiden Platten haben mir besonders gut gefallen. Oben: Tamagoyaki-Ngiri Unten: Lachs-Ngiri und Hoso Maki mit Gurke, Sesam und Wasabi

Dienstag, 2. September 2014

Estland 2014

Langsam ist es an der Zeit, hier wieder mal was von mir hören zu lassen. An Ideen, Abenteuern und Essen mangelt es nicht, aber vielleicht an der Motivation und der Zeit. Gerade im August war ich nur unterwegs: Rock im Betonwerk, Summerbreeze und wie der Titel besagt Estland. Auch wenn ich, dank meiner zwei zu schreibenden Hausarbeiten, gerade keine Lust habe längere Texte zu verfassen, quäle ich mich heute Abend dennoch und schreibe diesen Eintrag :P

Estland, was gibt es zu erzählen? Ich wusste vor meinem Urlaub so gut wie nichts über dieses Land. Jetzt kann ich sagen: Dieses Land tut einfach gut. Nach mehreren Festivals hintereinander war es super in ein Land zu kommen, dass weniger Einwohner als Berlin hat. Schon vom Flugzeug aus, konnten wir Bäume, ein Haus, noch mehr Bäume, Wiesen und noch mehr Bäume sehen. Ruhe pur, Hanna entspannt.

Von Berlin aus sind wir über Riga, als Zwischenstop, nach Tallinn, der Hauptstadt von Estland, geflogen. Dort hat uns Kaarel (für den wir 4 Wochen lang, während eines Sprachkurses, Gastfamilie in Deutschland sein durften)abgeholt. Ohne ihn uns seine Familie, die uns aufgenommen und viel gezeigt hat, wäre der Urlaub wahrscheinlich ziemlich chaotisch verlaufen.

Schon am nächsten Tag ging es mit der Fähre nach Hiiumaa, einer tollen kleinen Insel. Das Haus der Familie war perfekt gelegen, nur circa 50 Meter vom Meer entfernt, mit einem Gemüsegarten, einer Scheune, einem kleinen Teich und allem was ich später mal haben möchte. In diesen Tagen in Estland bin ich mir noch sicherer geworden, dass ich eines Tages am Meer oder an einem See wohnen möchte. Das wäre ein Traum für mich.

Blick von der Fähre


Haus der Familie von Kaarel auf Hiiumaa

Hach, so viele schöne Häuser *_*


 Das Bild über diesem Stück Text ist eine Hütte im Wald, die für Wanderer, Radfahrer und alle offen steht. Auf dem Dachboden kann man sich einfach schlafen legen, unten stehen Stühle und ein Tisch. Außerdem gibt es eine Angel, mit der man im Teich daneben sein eigenes Essen fangen kann. Diese RMK-Plätze gibt es in ganz Estland - ich finde das mehr als großartig!

Leuchtturm :)






Ein Haus aus Holz direkt am Strand - möchte mir das jemand kaufen? :P

An einem Tag sind wir die Kühe von Kaarels Familie besuchen gegangen :)Sie befinden sich auf einer eigenen kleinen Insel, die im Winter getrennt von Hiiumaa ist, im Sommer kann man aber einfach rüber laufen. Die Kühe haben von uns ein paar Äpfel bekommen und wir durften in unseren Gummistiefeln durch Wasser waten und die Landschaft genießen!




Ein Traumhaft schöner Strand. Wie ihr seht ist von Steinstrand, über Sandstrand bis hin zur Steilküste alles zu finden :)





Von Hiiumaa ging es weiter auf die nächste Insel Saaremaa. Wo wir zwei weitere Tage verbrachten.

unsere Unterkunft

Kuressaare
Hier war ich sogar baden und bin mit meinem Bruder durch die Wellen gesprungen
Danach ging es wieder auf's Festland, über Pärnu zurück nach Tallinn.

der Jäggala-Wasserfall




mein Bruder im Kunstmuseum in Tallin
Tallinn bei Nacht

mein Abschiedsessen am letzten Abend

A letzten Tag vor der Abreise, wurden wir mit dem Motorboot mit auf das Meer genommen. Ein perfekter Abschied von einem großartigen Land!
Es gibt an sich so unglaublich viel zu erzählen, doch auch schon so ist dieser Eintrag lang. Für Fragen bin ich immer offen :)

Dienstag, 15. Juli 2014

Spaghetti mit Garnelen, in Peperoni-Fischkäse-Sauce, mit Tomaten, Knoblauch und Rucola

Ich weiß, dass sich meine Spaghettirezepte oft ähneln, trotzdem fande ich diese Variante, die ich für mich und meinen Mitbewohner gekocht habe, so lecker, dass ich sie hier einfach nochmal posten muss. Für das Rezept habe ich sowohl kleine Grönlandgarnelen, sowie die größeren King Prawn Garnelen genommen. Diese habe ich in Chili und Knoblauch angebraten, die Größeren zur Seite gelegt, dann in die Pfanne Peperoni, welche mit Frischkäse gefüllt waren, (natürlich kleingehackt) dazugegeben, mit Weißwein abgelöscht, abgeschmeckt und noch ein paar Kräuter dazu gegeben. Zum Schluss kamen die Tomaten, der Rucola und die großen Garnelen wieder hinzu und tataa, fertig war das super leckere Gericht.




Dienstag, 17. Juni 2014

Tamagoyaki

Schon lange wollte ich einmal Tamagoyaki zubereiten, ein etwas süßliches, japanisches Omlett, das sowohl in Bentoboxen als auch auf Ngiri-zushis oft zu finden ist. Das Rezept dafür habe ich hier gefunden: http://www.nekobento.com/?page=omelett1 , und gleich ausprobiert. Ich kann nicht sagen, ob es der traditionelle Zubereitung, was die Zutaten angeht, entspricht, aber mir hat es sehr gut geschmeckt und ich mache es gerne wieder. Dazu gab es bei mir Reis mit Sesam, und in Sojasauce gebratenes Gemüse.





Sonntag, 8. Juni 2014

Die vergangenen Tage

Es gibt viel zu erzählen über die vergangenen Tage. Ich war in einem Steinbruch schwimmen, bin von einer Klippe gesprungen, war in Leipzig auf dem WGT für einen Tag und habe das Wetter genossen. Außerdem habe ich auch noch das eine oder andere leckere Essen zubereitet. Aber von alledem habe ich hier nicht berichtet, und warum? - weil ich keine Motivation hatte, trotz der schönen Erlebnisse fehlt einem manchmal die Kraft und die Ruhe dazwischen. Deswegen bin ich auch nach einem Wochenende oft noch ein bisschen kaputt. Das Gute ist: Es ist natürlich, dass der Mensch Phasen hat, in denen er keine Kraft hat, wir sind dadurch nicht weniger erfolgreich oder strebsam oder fleißig. Wir dürfen uns auch Zeit nehmen, uns von Freunden und Familie wieder aufbauen lassen und das Leben danach neu erfüllt wieder in Angriff nehmen.

Bevor Stück für Stück noch ein paar Fotos hier auftauchen werden noch ein paar Gedanken, oder warum es sich lohnt sich zu überwinden:


Für mich war Freiheit immer das Gefühl, von einer Klippe zu springen, kurz die Luft zu spüren und einfach nur zu Fliegen, und danach ins sprudelnde Wasser einzutauchen und voller Glücksgefühle und Stolz wieder aufzutauchen. Das war eine Vorstellung in meinem Kopf. Umso schöner war es dann, das Ganze auch real zu erleben. Mit ein paar Freunden war ich am Samstag in einem Steinbruch baden und da ergab sich die Gelegenheit von einem Felsvorsprung zu springen. Als ich oben stand und nach unten geschaut habe ging mein Herz schneller als sonst und ich musste mich wirklich überwinden einfach zu springen. Umso glücklicher war ich, als ich im Wasser angekommen war. Mein Körper hat vor Adrenalin gezittert und ich war voll mit Glücksgefühlen. Genau wie ich mir das vorgestellt habe. Ein wundervoller Augenblick. Ich denke, dass man das auch auf das "normale Leben" im Alltag beziehen kann. Es lohnt sich, sich zu überwinden, damit man am Ende etwas gewinnt, was einen glücklich oder Stolz macht.

Zu guter Letzt noch ein paar Bilder vom Steinbruch. (Der Weg dahin war auch sehr abenteuerlich, aber das ist eine andere Geschichte)