Angekommen in Paris hatte ich zwei Stunden Zeit vom Gare Est zum Gare Montparnasse zu kommen, was mithilfe der Metro kein Problem war. Ich hatte das Glück schon im letzten Herbst eine Zoche mit der Schule in Paris verbringen zu dürfen und kannte mich so recht gut aus. Das Wetter war grauenhaft nebelig und feucht, was mich auch in der BRetagne noch verfolgen sollte und so habe ich nicht viel unternommen, habe mir eine französische Zeitung gekauft und bin ein zenig herumgeschlendert. 19.09 Uhr ist mein Zug nach Lamballe abgefahren, der erste Zug mit nur französischen Ansagen, und ich bin 22.14 Uhr in Lamballe angekommen. Dort bin ich ausgestiegen und auf meine Schwester zugerannt, die mir auch entgegen kam. Nach einer langen Umarmung und ein paar Tränen gab es dann auch für den Rest der Familie Küsschen links und rechts auf die Wange (für mich sehr ungewohnt). Doch das sollte noch nicht das Ende des Tages sein. Wir sind in ein (in Deutschland würden wir sagen ein Vereinshaus) gegangen, wo eine bretonische Tanzveranstaltung stattgefunden hat. Das Ganze war lustiger als es vielleicht klingt und hat mich sehr an ein mittelalterliches Fest erinnert, nur in einem Haus und ohne traditionelle Kleidung, aber sonst hat alles gepasst: die Musik, die Tänze die jubelnden Rufe. Ich habe sogar einen Tanzlehrer bekommen für einen Tanz zu zweit, einen bärtigen älteren Mann, was aber auch lustig war. Die Mutti der Gastfamilie hat mir und meiner Schwester auch gleich von der einen Musikgruppe eine CD gekauft, wer also Lust auf ein paar bretonische Tänze hat kann sich bei uns melden, wir sind jetzt absolute Profis :)
Bilder gibt es erst, wenn ich wieder in Deutschland bin.Ich habe kein Verbindungskabel für meinen Fotoapperat zum Pc mit, aber das wird alles noch nachgeholt!
Pour les jours tristes
Dienstag, 23. Oktober 2012
Von Dresden nach Paris
Ich muss euch noch nachträglich einiges über meine Zugfahrt erzählen. Um 8 ist mein Zug in Dresden abgefahren(exakt um 7.53 Uhr). Dieser fuhr bis 12.37 nach Frankfurth am Main; hatte ein wenig Verspätung und so musste ich mich ein bisschen beeilen, damit ich meinen Anschlusszug nach Paris nicht verpasst habe. Zum Glück hat alles geklappt, obwohl der Zug eher als angegeben losgefahren ist. Eigentlich hätte dieser bis Paris Est (Ost) durchfahren müssen, allerdings gab es kurz vor Saarbrücken eine Durchsage, dass der Zug jetzt leider nach Frankfurth zurück in eine Werkstatt fahren müsse und deswegen alle Reisenden nach Paris bitte am Bahnhof in den gegenüber liegenden Zug einsteigen sollten. Die Zugbegleiterin erzählte uns noch, dass es diese Probleme geben würde aufgrund der Tatsache, dass die Deutsche Bahn neue Züge bräuchte, irgendwie sollen dazu auch schon Artikel in der Zeitung erschienen sein. Doch das war mir erst einmal egal, ich bin in den anderen Zug eingestiegen, uns wurde gesagt, dass die Plätze erst einmal egal sind, und habe mich mit der erneuerten Situation abgefunden, was jedoch andere Zuggäste nicht konnten, welche dann sehr lautstark im Zug ihre Laune herausposaunt haben. Auf den freien Platz neben mir hat sich ein Mann gesetzt, der mir im Laufe der Zugfahrt seine restliche Lebensgeschichte erzählen sollte. Er hiess Nada, war 40 Jahre alt und Vater eines 19 jährigen Jungen, der nächstes Jahr zu den olympischen Spielen im Bereich Tischtennis fährt, ich werde natürlich die Augen aufhalten. Dieser Mann fand es erstaunlich (er sprach gesbrochenes Deutsch, da er in der Wüste eines arabischen Landes aufgewachsen ist, und dann erst nach Deutschland gekommen ist um seinen Doktor zu bekommen), dass ich als Deutsche so viel lache und glücklich aussehe, anscheinend gibt es zu wenig deutsche Menschen mit nLebensfreude, was ich erst nicht gedacht hätte. Ausserdem meinte er, dass ich ihn an seine Zwillingsschwester in jungen Jahren erinnere, von der ich eine "Fotokopie" wäre. Ich hätte gerne ein Foto gesehen. Nachdem er mir noch viele qndere Geschichten erzählt hatte, hat er sich die Aufgabe gestellt, sich um mich zu kümmern, sprich ob ich genug zu Essen habe, ob ich den Weg in Paris kennen würde und dass ich niemandem vertrauen darf. Er versprach mir sofort bei irgendwelchn Problemen da zu sein, was jedoch unnötig war und mir auch ein wenig komisch vorkam. Ich war für diese Stunden die kleine Hanna, in Frankreich genauso ein Ausländer wie er, seine Ansprechperson mit dem schönen arabischen, heiligen Namen und wie er gerne wiederholte die "Fotokopie" seiner Schwester. Eigentlich war diese Fahrt recht unterhaltsam und angenehm, jedoch war ich auch froh in Paris wieder meine Ruhe zu haben.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Mon voyage à la France Nr. 2
Gestern, am Samstag den 20.10.2012, bin ich zum zweiten Mal nach Frankreich gefahren, aber dieses Mal komplett alleine um meine Schwester zu besuchen, die seit drei Monaten in der Bretagne zum Austausch lebt. In einer Woche werde ich sie wieder mit mir nach Hause nehmen. Nach 14 Stunden Reise bin ich gestern gut angekommen und habe schon viel erlebt, wovon ich auch jede Menge berichten werde, jedoch ist die französische Tastatur grausam und im Moment habe ich auch nicht so viel Zeit. Deswegen gibt es nur einen kleinen Bericht über das heute gegessene :)
Frühstück:
Brioche mit gesalzener Butter und ein bisschen knuspriges Weissbrot mit Aprikosenmarmelade, dazu Milch (wird aus Schüsseln getrunken)
Mittag:
Erdnüsse
Pampelmuse
Nudeln mit Schweinefleisch und Honig-Senfsosse
3 verschieden Sorten Käse
Apfeltarte
Schokolade
und immer dabei ein wenig Baguette
Abendbrot:
es wird Crepes geben :)
Liebe Grüsse aus Frankreich
PS: Ich habe meine Schwester wieder *_*
Frühstück:
Brioche mit gesalzener Butter und ein bisschen knuspriges Weissbrot mit Aprikosenmarmelade, dazu Milch (wird aus Schüsseln getrunken)
Mittag:
Erdnüsse
Pampelmuse
Nudeln mit Schweinefleisch und Honig-Senfsosse
3 verschieden Sorten Käse
Apfeltarte
Schokolade
und immer dabei ein wenig Baguette
Abendbrot:
es wird Crepes geben :)
Liebe Grüsse aus Frankreich
PS: Ich habe meine Schwester wieder *_*
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Montag, 15. Oktober 2012
Samstag, 13. Oktober 2012
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Kekszeit
Samstag, 6. Oktober 2012
Une petite lumière qui ne s'éteint jamais
Vivre, c'est créer un monde où il y ait de plus en plus de raison de s'émerveiller. - Leben heißt eine Welt zu kreieren, wo es mehr und mehr Gründe gibt, sich zu entzücken. (die französiche Variante ist tausend mal schöner!)
Montag, 1. Oktober 2012
Samstag, 29. September 2012
Mittwoch, 26. September 2012
Ludovico Einaudi
Ich habe meinen geliebten Mp3-Player in einer Pause gegen das Handy eines Anderen getauscht und dessen Musik gehört. Es war erstaunlich wie schnell die Art der Klänge die Stimmung verändert hat, und so wurde ich für einige Zeit zum verträumten "Nachdraußenstarrer". Ludovico Einaudi, ein Komponist, der auch für "Ziemlich beste Freunde" Stücke geschrieben hat, ist Schuld daran, dass ich da sitze und mich mit ruhiger Klaviermusik vollrieseln lasse. Hört selbst mal ein paar Ausschnitte an..
unfreiwillige Verwandlung
Äußere Einflüsse drängen Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern. Dies kann sowohl im positiven als auch im negativen Sinne geschehen.
Schüler durch den Zwang in der Schule Bücher zu lesen, die Lust das selbe, freiwillig in der Freizeit zu tun.
Paare ändern unter dem Einfluss der anderen Person ihre Gewohnheiten und haben keine Zeit und keinen Blick mehr für den Rest der Welt.
Unter dem Einfluss falscher Freunde verlieren wunderbare Persönlichkeiten ihren Charakter.
Liebende können durch ihren Partner erkennen, was ihnen gefehlt hat und ausgeglichen werden oder wieder über andere Dinge nachdenken.
Unter dem Einfluss von Druck kann man vom kreativen Menschen zur inspirationslosen Figur werden.
Durch Mitmenschen vom Redner zum Schweigenden.
Wenn alles zu viel wird, können lebensfrohe Personen in ein Loch fallen und das Bezaubern anderer Menschen durch Fröhlichkeit bleibt auf der Strecke.
Aufgaben lassen gelassene Personen in Hektik verfallen.
Künstler zweifeln durch mangelnde Anerkennung an ihren Fähigkeiten.
Krisensituationen bringen Menschen dazu, Gutes tun zu wollen.
Es gibt immer zwei Seiten der Medallie - comme toujours, il y a toujours un mais.
Vom lächelnden Rebell zum geschafften Engel. Da hilft nur noch fliegen!
Es tut mir Leid, dass ich die postiven Veränderungen vernachlässigt habe, aber es ist Herbst -> die Melancholie ist wieder da
Schüler durch den Zwang in der Schule Bücher zu lesen, die Lust das selbe, freiwillig in der Freizeit zu tun.
Paare ändern unter dem Einfluss der anderen Person ihre Gewohnheiten und haben keine Zeit und keinen Blick mehr für den Rest der Welt.
Unter dem Einfluss falscher Freunde verlieren wunderbare Persönlichkeiten ihren Charakter.
Liebende können durch ihren Partner erkennen, was ihnen gefehlt hat und ausgeglichen werden oder wieder über andere Dinge nachdenken.
Unter dem Einfluss von Druck kann man vom kreativen Menschen zur inspirationslosen Figur werden.
Durch Mitmenschen vom Redner zum Schweigenden.
Wenn alles zu viel wird, können lebensfrohe Personen in ein Loch fallen und das Bezaubern anderer Menschen durch Fröhlichkeit bleibt auf der Strecke.
Aufgaben lassen gelassene Personen in Hektik verfallen.
Künstler zweifeln durch mangelnde Anerkennung an ihren Fähigkeiten.
Krisensituationen bringen Menschen dazu, Gutes tun zu wollen.
Es gibt immer zwei Seiten der Medallie - comme toujours, il y a toujours un mais.
Es tut mir Leid, dass ich die postiven Veränderungen vernachlässigt habe, aber es ist Herbst -> die Melancholie ist wieder da
Montag, 24. September 2012
Montag, 17. September 2012
Gurken-Feta-Creme
Wie versprochen hier nun das Rezept:
(da ich immer ohne genaues Rezept koche, gibt es auch hier keine genauen Mengenangaben, man muss einfach auf sein Gefühl trauen ^^)
Eine oder zwei (je nach Belieben) Knoblauchzehen mit frischen Basilikumblättern ganz fein hacken, dazu grob gehackten Feta geben, mit dem Pürierstab mixen, Pfeffer (wenig) und getrockneten Basilikum (ruhig viel :)) hinzugeben, ein wenig Naturjoghurt (circa 2-3 EL) und fein gehackte Gurke hinzu fügen. Das Ganze pürieren, bis eine cremige Masse entsteht, die relativ fest sein müsste. Das ganze nun mit Olivenöl anreichern bis es die gewünschte Konsistenz ergibt.
Kann auch mit getrockneten Tomaten, Walnüssen, Oliven und Peperoni verfeinert werden.
Guten Appetit :)
(da ich immer ohne genaues Rezept koche, gibt es auch hier keine genauen Mengenangaben, man muss einfach auf sein Gefühl trauen ^^)
Eine oder zwei (je nach Belieben) Knoblauchzehen mit frischen Basilikumblättern ganz fein hacken, dazu grob gehackten Feta geben, mit dem Pürierstab mixen, Pfeffer (wenig) und getrockneten Basilikum (ruhig viel :)) hinzugeben, ein wenig Naturjoghurt (circa 2-3 EL) und fein gehackte Gurke hinzu fügen. Das Ganze pürieren, bis eine cremige Masse entsteht, die relativ fest sein müsste. Das ganze nun mit Olivenöl anreichern bis es die gewünschte Konsistenz ergibt.
Kann auch mit getrockneten Tomaten, Walnüssen, Oliven und Peperoni verfeinert werden.
Guten Appetit :)
gefrorene Weintrauben
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