Währendem mein Kopf Zeilen zusammenreimt, sich von Gedanken und Gefühlen vom Lernen abzulenken versucht und wieder nicht bei sich ist, schreibe ich wieder einmal meine Gedanken auf, um mich zu ordnen. Morgen ist meine letzte Prüfung und mein Kopf ist voll, aber nicht mit dem, was ich eigentlich wissen sollte - also sollte im Sinne von vernünftig vorbereitet sein auf die Prüfung.
Ich möchte nicht lernen, ich möchte wieder träumen, Träume verwirklichen, in meiner Welt ankommen, Energie tanken und diese dann wieder verpulvern. Ich möchte mich gut in meinem Körper fühlen, nicht sinnlosen Fragen nachhängen, endlich wieder durch schlafen und erlebt werden. Ich möchte kreativ sein, Wände an Bäume oder besser Bäume an Wände malen und Menschen zeichnen möchte ich und fotografieren.
Ich möchte weg vom Ich in meinem Text kommen, nicht egoistisch sein. Du sollst sein und ich dabei und dann was Gutes.
Und doch möchte ich wieder schreien, durch Wälder rennen, Sonne genießen, nachts nackt baden, ein Stück weg von der Realität aber nicht fern der Realität leben.
Ich möchte weiter ellipsenartige Sätze schreiben, die laut meinem Studium grammatikalisch nicht korrekte Sätze sind, möchte Künstler sein und dich dabei haben.
Und doch muss ich mich zusammen reißen, weiter lernen und ab morgen vielleicht mehr Zeit haben für das was ich möchte.
Pour les jours tristes
Mittwoch, 18. Februar 2015
Montag, 16. Februar 2015
Brot belegen Nr. 2
Ab Mittwoch geht die Fastenzeit wieder los, und ich habe mir dieses Mal vorgenommen, sowohl auf Fleisch (was mir aber nicht so schwer fällt)als auch auf Käse zu verzichten (was extrem schwer wird und den Sinn der Sache erfüllt). Das heißt, dass alternative Brotaufstriche kreiert werden müssen, worauf ich mich sehr freue.
Drei Beispiele zeige ich euch heute.
Nummer zwei ist eine super coole Entdeckung, welche ich auf http://www.veganguerilla.de/ gefunden habe - veganes Mett. Ich finde den Blog sehr inspirierend, auch wenn ich kein Veganer an sich bin. Auch wenn ich erst kritisch war, ob Reiswaffeln, Tomatenmark, Zwiebeln, Salz und Pfeffer einen leckeren Aufstrich ergeben würden, wurde ich doch positiv überrascht und habe in ein paar Tagen eine große Schüssel leer gemacht. Das vegane Mett wird bei mir jetzt öfter auf den Tisch kommen.
Sonntag, 8. Februar 2015
Kürbissuppe
Schade eigentlich, dass ich kein Fan von cremigen Suppen bin. Eine Kürbissuppe im Jahr muss man trotzdem kochen, finde ich, und so entstand diese Suppe. Sie wurde aus Kürbis, Kokosmilch, Gemüsebrühe und noch der einen oder anderen geschmacksgebenden Zutat gekocht und mit Kürbiskernöl, Sahne und Kresse garniert.
Sonntag, 25. Januar 2015
Wie aus Kideneybohnen Burger wurden
Auch wenn ich schon immer ein Fan von kreativen und auch vegetarischen Burgern war, bin ich doch erst durch einiges recherchieren auf Burger mit Kidneybohnenpatties gestoßen und ich muss sagen: Ich bin begeistert.
Eine Dose Kidneybohnen kostet im Lidl 39 Cent. Man nehme nun diese Dose Bohnen, füge gehackte Zwiebeln, Oregano, Petersilie, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und ein bisschen Mehl hinzu, und knete daraus Patties in eine Form, die einem beliebt. Diese Patties brate man in etwas Öl in einer Pfanne und tataaa, das Schwierigste sei nun erledigt. Es ist total egal, welche Art von Brötchen man benutzt, ich habe ein Kürbiskern- und ein Fußballbrötchen genommen, beide mit Kräuterquark, Gurke und Chili belegt, darauf kamen die Kidneyburger, frischer Spinat, Tomate und Avocado. Die Möglichkeiten sind mal wieder unbegrenzt, das Gericht nach eigenem Geschmack aufzupeppen. Egal ob saure Gurken, Antipasti, anderer Salat, Paprika oder auch Käse, mit ein bisschen Kombinationserfahrung kann eigentlich nicht viel schief gehen. Natürlich kann man auch noch verschiedene Soßen dazu reichen.
Die Variante eines Burgers ohne Fleisch würde ich immer einem Burger mit Fleisch vorziehen, sie ist einfach super lecker, aromatisch und macht satt, ohne, dass man sich schlecht fühlen muss. Eine gesunde Variante eines Fast-Food-Klassikers!
(Heute habe ich sogar noch etwas gehackte rote Beete in die Patties gegeben und den Burger mit eingelegten Peperoni und Feta extra aufgepeppt.)
Samstag, 24. Januar 2015
Onigiri und Misosuppe
Ich liebe die japanische Küche und versuche auch immer wieder neue Gerichte auszuprobieren und neue Zutaten dafür zu entdecken. Vor ein paar Tagen habe ich mir dann im Asialaden endlich wieder Misopaste gekauft. Daraufhin konnte ich auch zwei typische japanische Gerichte kochen. Sushireis habe ich immer vorrätig, da ich mir vor kurzem einen 10 Kilo Sack Reis gekauft habe.
An einem dieser Tage habe ich also Misosuppe aus einer selbst gemachten Gemüsebrühe, Misopaste (dunkel), Tofu, Frühlingszwiebeln und Nori gekocht. In Japan ist man Misosuppe auch zum Frühstück. Auf jeden Fall schmeckt sie sehr lecker und macht auch gut satt(Miso soll auch sehr gesund sein).
Später gab es dann noch Onigiri (Reisbällchen), welche ich mit Räucherlachs, Wasabi, Gurke, Kaviarersatz (aus Algen)und einem Klecks Frischkäse, gefüllt habe. Die Noriblätter verhindern ein Klebenbleiben an den Händen. Ein Reisbällchen habe ich mit Sesam bestreut. Dazu gab es Gari (eingelegten Ingwer) und ein bisschen Sojasauce.
Montag, 19. Januar 2015
Ich befinde mich in einer Zeitreise, zurück in meine eigene Welt, zurück zu früheren Gedanken. Was ich gefunden habe lässt mich nachdenken. Als ich diesen Post
Freitag, 20. Juli 2012
Freitag, 20. Juli 2012
Ein Blick..
..auf das was mir alles fehlt:
- Selbstlosigkeit
- Geduld
- Nachsichtigkeit
- Selbstdisziplin
- Demut
- Wahrhaftigkeit
- Zurückhaltung
- Zufriedenheit
- Beständigkeit
gelesen habe ist mir aufgefallen, wie beständig doch fehlende Eigenschaften sein können. Was ich in den 2 Jahren gelernt habe ist Zufriedenheit, Wahrhaftigkeit und auch in Punkten Selbstdisziplin und Selbstlosigkeit habe ich definitiv Fortschritte gemacht. Trotz allem merke ich wie wahr dieses Eingeständnis doch immer noch ist. Es gibt definitiv Punkte, die ich in Angriff nehmen kann. Die Fortschritte lassen mich dennoch positiv denken :)
2012 muss auch ein gutes Jahr gewesen sein, wenn ich so lese, was meine Gedanken waren. Irgendwie bin ich überrascht, verzaubert und verblüfft. Manchmal lohnt es sich doch, den eigenen Blog zu lesen :)
2012 muss auch ein gutes Jahr gewesen sein, wenn ich so lese, was meine Gedanken waren. Irgendwie bin ich überrascht, verzaubert und verblüfft. Manchmal lohnt es sich doch, den eigenen Blog zu lesen :)
Montag, 12. Januar 2015
Mit den Takt des laufenden Geschirrspülers in meinen Ohren sitze ich an einem Ort, an dem ich mich pudelwohl fühle, und denke nach. Ich denke nach, über das Aufwachsen in einer musikalischen Familie, über zu bewältigende Aufgaben, die vor einem liegen und über Bücher. Bücher, die gelesen werden müssen, Bücher die gelesen werden wollen, Bücher, die ich lesen will und Bücher, die noch geschrieben werden müssen. Auch darüber denke ich nach, was vor ein paar Jahren noch meine Antwort gewesen ist, wenn mich jemand gefragt hat, was ich einmal werden will. Ich habe gesagt, dass ich irgendwann einmal in Irland bin, auf einer Wiese liege, zwischen Schafen im Grünen, Whiskey trinke und Autor werde. Und auch jetzt ist der Drang noch da Raus zu kommen, ein Auslandsjahr zu machen, in die Pampa zu flüchten und mich meinen Gedanken hinzugeben. Aber ich bin in Chemnitz, einer Stadt, von der gesagt wird, dass sie nicht viel zu bieten hat, doch auch hier fühle ich mich wohl. Und da ich nicht fähig bin, die Geduld aufzubringen Bücher zu schreiben, schreibe ich hier Worte, die vielleicht ein paar Leute lesen werden, vielleicht auch nicht.
Ich habe Zeit! Ein Satz, den ich vor kurzem so vermisst habe. Doch es ist wahr, ich habe Zeit gewonnen. Im Gegensatz dazu ist mir bewusst, wie wenig Zeit ich hätte, wenn ich alle Aufgaben fleißig erledigen würde, doch das spielt keine Rolle, denn ich lebe. Zeitgewinn,Personenverlust - nein, diese Worte passen nicht zusammen. Vielleicht passen Zeitgewinn und Freiheit zusammen, vielleicht Zeitgewinn und Möglichkeiten aber auch Zeitgewinn und die Chance Menschen Zeit neu zu schenken.
Ich bin voll von Ideen, Motivation, Träumen. Sei es der Baum, der langsam an meiner Wand Gestalt annimmt, oder das Projekt, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, Chemnitz als Stadt der Möglichkeiten sichtbar zu machen. Umbrüche können Gefühle auslösen, die verarbeitet werden müssen, können schmerzhaft sein, entspannend und neue Möglichkeiten schaffen. Ich gehe weg von Besitzansprüchen und Sicherheit hin zu Dingen, die mich ausmachen und mir gut tun.
Der Verlust von Sicherheit bedeutet nicht das der Verlust einer Person folgen muss.
Der Verlust von Sicherheit bedeutet nicht das der Verlust einer Person folgen muss.
Verwirrung zu schaffen ist nicht mein Ziel, ich ordne mich und werde diese Plattform trotzdem nutzen, meine Gedanken öffentlich zu machen.
Montag, 29. Dezember 2014
Asiatisch-asiatisch-asiatisch & eine neue Wohnung
Ich komme nicht mehr davon los asiatisch zu kochen. Zur Zeit liebe ich es einfach viel Gemüse in mein Essen zu packen und deswegen entscheide ich mich oft für etwas Asiatisches. Außerdem bin ich auf der Suche nach japanischen Gerichten, interessiere mich für außergewöhnliche Zutaten und bin einfach ein bisschen begeistert von dieser Art zu kochen.
Heute im Supermarkt habe ich frische Shiitake-Pilze gefunden und musste diese natürlich gleich mitnehmen und damit kochen. Inspiriert von einem anderen Blog habe ich eine Suppe gekocht. Leider musste ich feststellen, dass mir die Pilze absolut nicht schmecken und so sind sie in meinen Ofen gewandert und trocknen dort vor sich hin, um später einmal für eine Brühe Geschmack abzugeben. Wegschmeißen wäre mir zu schade.
Aus Thalheim habe ich eine Hängematte in meine neue Wohnung mitgenommen und diese zwischen meinen Dachbalken aufgespannt. Es ist ein bisschen wie im Urlaub. Man kann in der Hängematte liegen und lesen. Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt Platz habe für kreative Ideen und Sachen, wie diese Hängematte. Eingeengt fühle ich mich keineswegs mehr. Auch wenn ich anfangs Angst hatte, dass ich mich in einer Wohnung alleine ein bisschen einsam fühlen könnte, habe ich doch so viel zu tun, dass das Gefühl Einsamkeit gar nicht auftauchen kann. Also war es richtig, dass ich mich für die Wohnung entschieden habe.
Jetzt nochmal zur Suppe.
Ich habe eine Brühe mit getrockneten Mu-Err-Pilzen, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sake und Sojasauce verfeinert. Dazu gab es Glasnudeln und oben drauf Möhre, Paprika, Frühlingszwiebel, Shiitake, Mu-Err-Pilze, Sesam und Tofu. Den Tofu habe ich mit Hoisinsauce, Süß-sauer-Soße und Sojasauce mariniert und im Ofen gebacken. Das Ganze habe ich noch mit Sesam bestreut und dann aufgegessen :)
Heute im Supermarkt habe ich frische Shiitake-Pilze gefunden und musste diese natürlich gleich mitnehmen und damit kochen. Inspiriert von einem anderen Blog habe ich eine Suppe gekocht. Leider musste ich feststellen, dass mir die Pilze absolut nicht schmecken und so sind sie in meinen Ofen gewandert und trocknen dort vor sich hin, um später einmal für eine Brühe Geschmack abzugeben. Wegschmeißen wäre mir zu schade.
Aus Thalheim habe ich eine Hängematte in meine neue Wohnung mitgenommen und diese zwischen meinen Dachbalken aufgespannt. Es ist ein bisschen wie im Urlaub. Man kann in der Hängematte liegen und lesen. Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt Platz habe für kreative Ideen und Sachen, wie diese Hängematte. Eingeengt fühle ich mich keineswegs mehr. Auch wenn ich anfangs Angst hatte, dass ich mich in einer Wohnung alleine ein bisschen einsam fühlen könnte, habe ich doch so viel zu tun, dass das Gefühl Einsamkeit gar nicht auftauchen kann. Also war es richtig, dass ich mich für die Wohnung entschieden habe.
Jetzt nochmal zur Suppe.
Ich habe eine Brühe mit getrockneten Mu-Err-Pilzen, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sake und Sojasauce verfeinert. Dazu gab es Glasnudeln und oben drauf Möhre, Paprika, Frühlingszwiebel, Shiitake, Mu-Err-Pilze, Sesam und Tofu. Den Tofu habe ich mit Hoisinsauce, Süß-sauer-Soße und Sojasauce mariniert und im Ofen gebacken. Das Ganze habe ich noch mit Sesam bestreut und dann aufgegessen :)
Freitag, 19. Dezember 2014
Es gibt Neuigkeiten: Ich bin umgezogen, von meiner tollen WG Wunderland in eine eigene Wohnung, die mich ein Stück weit wieder spiegelt. Vielleicht werde ich ein paar Fotos machen und sie hier hochladen.
Auf jeden Fall habe ich jetzt mehr Platz für alle meine kreativen Ideen. Das Kochen zählt auch dazu.
Heute gab es wieder einmal ein asiatisches Essen, was aus Resten zusammengebastelt wurde. Es hätte auch wunderbar in eine Bentobox gepasst zum unterwegs Essen.
Es gab Reis, gedämpften Brokoli, Avocado, Frühlingszwiebeln, Tomate, Surimi und Hähnchenflügel in Sake, Sojasauce, Mirin und Limettensaft. Die Soße im Schälchen ist die restliche Marinade eingekocht.
Zum Nachtisch gab es Papaya. Das ist zur Zeit eine meiner absoluten Lieblingsfrüchte.
Vielleicht finde ich über Weihnachten ja die Zeit,meinen Text, warum ich Chemnitz eigentlich gar nicht so schlecht finde, zu schreiben und hochzuladen. Der schwirrt schon die ganze Zeit in meinem Kopf herum.
Dienstag, 2. Dezember 2014
Knusprige Ente, Nudelnester & Hosinsoße - Jamie Oliver
Vor ein paar Tagen habe ich ein Rezept von Jamie Oliver nachgekocht, was mich immer angelächelt hat. Ich koche sehr selten direkt aus dem Kochbuch nach, und deswegen war es für mich auch eine neue Erfahrung. Es ist komisch, alles Schritt für Schritt nachzumachen. Ich, als Organisationstalent in der Küche, wurde dadurch eingeengt und hing nur noch vor dem Buch um zu lesen, was als nächstes kommt. So ist es mir auch passiert, dass ich ein paar Zutaten vergessen habe. In Zukunft werde ich meine Kochbücher wieder nur als Inspiration verwenden und frei kochen, wie ich lustig bin.
Trotzdem muss ich sagen, dass das Gericht echt lecker war. Man konnte einfach ein Salatblatt in die Hand nehmen und alle Zutaten darin einrollen und einfach reinbeißen. Wie bei einem asiatischer Döner. Auf den Salatblättern waren Eiernudeln verteilt. Darauf kam knusprige Entenstückchen, Tofuwürfel, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Chili, Sesam, Kresse und ein Dressing aus Limette und Hoisinsauce.
Ich liebe die Kochbücher von Jamie Oliver und das Gericht hat auch wieder bewiesen, dass dieser Koch einfach nur genial ist.
Freitag, 28. November 2014
Herbsttag
Die Ankündigung: "Wir gehen spazieren", war in meiner Kindheit immer gefolgt von Nörgeleien meinerseits. Auch meine Geschwister waren von der Idee, draußen herum zu laufen nicht begeistert, wir wollten lieber was Spannenderes spielen. Heute gehe ich gerne spazieren, weil man mit Menschen gut ins Gespräch kommen kann und dabei frische Luft um die Nase hat. Besonders schön ist es auch, wenn man neue Ecken kennen lernt. An einem schönen Herbsttag in Leipzig, haben wir einen toll gewachsenen Baum gefunden. Menschen, die mit mir auf Bäumen rum klettern, finde ich einfach nur genial, so etwas macht mir Menschen immer sympathisch. Auch wenn die Bilder nicht so geworden sind, wie ich mir das gewünscht hätte, mag ich beide doch gerne, denn sie drücken für mich ein Herbstgefühl aus, dass ich nur selten habe. Ein Gefühl, bei dem die Melancholie des Herbstes in den Hintergrund gestellt wird.
Mittwoch, 26. November 2014
Im Ofen gebackener Butternusskürbis
Dieses Gericht ist super einfach, aber auch echt lecker, außerdem finde ich es passt gut zum Herbst. Wenn ich total ausgelaugt bin, brauche ich etwas warmes und gehaltvolles. Kartoffeln, Süßkartoffeln und Kürbis sind da genau das Richtige.
Für das Gericht braucht ihr nur einen Kürbis ( ich habe einen Butternusskürbis genommen, der echt preiswert war ), schneidet diesen in Stücke, würzt ihn und ab damit in den Ofen für etwa 30-40 Minuten bei 180 Grad Umluft. Gewürzt habe ich den Kürbis mit einer Gewürzmischung aus Estland, die ihr auf dem Bild unten sehen könnt. Die beinhaltet Brotkrumen, Salz mit Raucharome, Dillspitzen und noch einiges mehr. Eigentlich ist es eine Gewürzmischung für Ofenkartoffeln, aber es hat trotzdem sehr gut zum Kürbis gepasst. Hinzugefügt habe ich noch ein bisschen Paprika und etwas Knoblauchpulver und ein paar Spritzer Öl, damit sich alles gut verbindet.
Für das Gericht braucht ihr nur einen Kürbis ( ich habe einen Butternusskürbis genommen, der echt preiswert war ), schneidet diesen in Stücke, würzt ihn und ab damit in den Ofen für etwa 30-40 Minuten bei 180 Grad Umluft. Gewürzt habe ich den Kürbis mit einer Gewürzmischung aus Estland, die ihr auf dem Bild unten sehen könnt. Die beinhaltet Brotkrumen, Salz mit Raucharome, Dillspitzen und noch einiges mehr. Eigentlich ist es eine Gewürzmischung für Ofenkartoffeln, aber es hat trotzdem sehr gut zum Kürbis gepasst. Hinzugefügt habe ich noch ein bisschen Paprika und etwas Knoblauchpulver und ein paar Spritzer Öl, damit sich alles gut verbindet.
Das Ganze kann man dann mit einem Kräuterdip essen, oder aber auch wie Pommes mit (Gewürz)-Ketchup und Mayonaise. Außerdem ist die Auswahl an Gewürzen fast unbegrenzt, die zum gebackenen Kürbis passen. Das gefällt mir besonders daran. Einfach und doch vielfältig.
Dienstag, 11. November 2014
Ein bisschen Brot belegen kann jeder - oder?
Auch wenn es zur Abwechslung ganz lecker sein kann, ein einfach belegtes Brot mit Butter und Wurst oder Käse zu essen, bin ich doch seit langem ein Fan von individuellen, kreativ belegten Broten. Gerade bei uns in Deutschland werden Brot und Brötchen oft gegessen. Wieso also dem Ganzen nicht ein bisschen Raffinesse verleihen?
Heute habe ich es endlich geschafft, mir Zeit zu nehmen, meine Brotscheiben besonders zu belegen. Ich habe zwei verschiedene Varianten gewählt. Das Brot ist ein Weltmeisterbrot mit Körnern.
Für die erste Variante habe ich eine Brotscheibe mit Frischkäse (natur) und die andere Scheibe mit Avocado bestrichen. Ohne Avocado geht bei mir zur Zeit beim Brote belegen gar nichts. Schon pur auf's Brot mit Salz und Paprikapulver und Gurkenscheiben ist sie einfach nur lecker. Auf mein Brot kam heute noch Fetakäse, Gurkenscheiben, Sprossen, Oliven und eine Salatmischung mit Spinat, Rucola, Mangold und Lollo.
Die andere Variante bestand aus zwei Brotscheiben, eine mit Frischkäse und eine mit Chilisauce bestrichen. Dazwischen kamen wieder Feta, Salat, Sprossen, Gurke und dazu noch Tomaten- und Jalapenoscheiben.
Beide Varianten waren super lecker, gesund und satt machend.
Vielleicht schaffe ich es ja euch noch ein paar Variationen zu zeigen.
Montag, 3. November 2014
Reis mit Tofu, Tamagoyaki, lila Möhren und Sprossen
Nachdem ich erschrocken festgestellt habe, das ich ein miserabler Blogger bin, fühle ich mich verpflichtet wieder etwas zu posten.
Auch wenn Versprechen und Ausreden vielleicht an der falschen Stelle kommen, denke ich doch, dass ich noch Potential habe mich zu verbessern und hier wieder aktiver werden kann.
Heute habe ich mir extra viel Mühe gegeben (auch wenn meine Kamera sich gerne weigert, Essen detailgetreu wiederzugeben)mein Essen schön herzurichten, um es mit euch zu teilen.
Auch wenn Versprechen und Ausreden vielleicht an der falschen Stelle kommen, denke ich doch, dass ich noch Potential habe mich zu verbessern und hier wieder aktiver werden kann.
Heute habe ich mir extra viel Mühe gegeben (auch wenn meine Kamera sich gerne weigert, Essen detailgetreu wiederzugeben)mein Essen schön herzurichten, um es mit euch zu teilen.
Mit großem Interesse verfolge ich Blogs über Bentoboxen (japanische Lunchbox) und asiatisches Essen. Davon inspiriert habe ich heute gekocht.
Auf dem Bild seht ihr Tamagoyaki (wer meinen Blog verfolgt weiß Bescheid, was sich hinter diesem Wort verbirgt. Darüber habe ich etwas "deutschen Kaviar" aus Seehasenrogen gegeben.
Der Reis ist Sushireis aus dem Asialaden, verfeinert mit Sesam. Ich überlege schon lange ob ich mir einen 10kg Sack als Vorrat kaufen sollte, weil ich ihn einfach gerne zubereite - vielleicht mache ich das in meiner nächsten Wohnung.
Links neben den Sprossen, liegt gebratener, marinierter Tofu. Ich habe ihn erstmals in größere Scheiben geschnitten, mit Sake, Limettensaft, Sojasauce, Erdnuss- und Sesamöl, ein paar Spritzern Piri-Priri-Sauce, Reisessig und Ahornsirup mariniert, und dann in der Pfanne gebraten. Auch wenn ich keine Ahnung von der Marinade hatte und einfach alles was mir in den Sinn kam vereint habe, hat es doch am Ende sehr gut geschmeckt.
Ich liebe Gemüse in allen Farben, Formen und Variationen. Aus diesem Grund habe ich mich sehr gefreut diese lila Möhren im Laden zu finden (auch wenn diese als "Halloweenmöhren" bezeichnet wurden). Gebraten habe ich sie in Sesamöl, Gewürzen, Sojasauce und mit ein paar Frühlingszwiebeln verfeinert.
Allgemein ist diese Mahlzeit ausgewogen, gesund und super lecker gewesen. Trotz dem vielem Ausprobieren ist was draus geworden :)
Samstag, 20. September 2014
Großeltern
Großeltern sind was Feines.
Man wacht nach einer viel zu kurzen Nacht, in der man wieder einmal nicht schlafen konnte, auf, die Sonne scheint und man will weder alleine durch den Wald wandern noch in seinem Zimmer vergammeln - das sind die Tage an denen es mich zu meinen Großeltern zieht. Wer glaubt ältere Menschen - entschuldigt diesen schrecklichen Begriff, aber meine Großeltern sind nun einmal älter als ich - seien nicht spontan, der täuscht sich. Es lohnt sich einfach zum Hörer zu greifen und schon sitzt man vor einem gefüllten Teller, der extra für dich schön hergerichtet ist. Eine kleine Warnung an alle die auf Diät sind: Deine tagelangen Bemühungen weniger zu Essen und Kalorien zu sparen werden kurzerhand zunichte gemacht, ohne etwas zu Essen wirst du nicht davon kommen. Der Rest darf sich einfach mal verwöhnen lassen.
Das was als Kind eher unbeliebt war, entwickelt sich, umso älter man wird, zu einer lieb gewonnenen Beschäftigung - der Mittagsschlaf. Wie gerne liege ich einfach nach einem leckeren Essen bei Oma und Opa auf dem Sofa, blätter durch Zeitschriften, döse ein bisschen oder schaue Lafer-Lichter-Lecker. Das Beste daran ist, dass man sich absolut nicht schlecht fühlen muss, für das unproduktiv sein - bei Oma und Opa darf man abschalten. Das ist etwas, was mir unglaublich gut tut. Ich darf aufhören, mir über alles Gedanken zu machen.
Nach dem Mittagsschlaf ist es schon fast wieder Zeit für das Kaffeetrinken. Als Enkel ist man ein gern gesehener Überraschungsgast, der (nachdem man das obligatorische Stück Kuchen gegessen hat) extra noch etwas Herzhaftes bekommt, weil man das lieber mag. Hier werden einem (fast) alle Wünsche erfüllt, ohne das man darum bitten muss.
Jetzt sitze ich hier, und beobachte meine Großeltern. Sie sitzen zu viert auf der Terrasse versammelt und ich schreibe hier. Ich werde ein bisschen wehmütig, wenn ich an alles denke, was ich mit ihnen schon erlebt habe. Ich denke an meine Kindheit mit Frühstück im Bett und Eisbergen aus Kissen, die erklommen werden mussten, an meinen Schmiedeopa, der mich mit auf die Jagd genommen hat. Ich denke an alle liebevollen Worte, die Tage im Garten, die Schaukel an der Schmiede, das Ausmalen von Prinzessinnenbildern. Ich erinnere mich an die Zeit des älter Werdens, das Sülze-Machen, den kleinen Weihnachtsmarkt, das aus der Schule abgeholt werden, wenn es einem nicht gut ging und an so viel mehr.
Ich kann so viel Schönes erzählen, dass ich ein Buch darüber schreiben könnte. Für's erste reicht jedoch dieser Post. Das ist noch nicht alles was ich erzählen möchte, doch das ist etwas, was mich gerade bewegt. Vielleicht folgt noch eine Fortsetzung.
Danke an alle meine Omas und Opas für die tolle Zeit mit euch!
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