Pour les jours tristes

Pour les jours tristes

Dienstag, 5. Mai 2015

Grüner Spargel auf Kartoffelbett mit Sauce Hollandaise


Ich bin im siebten Himmel, denn endlich bin ich in Besitz meiner neuen Kamera. Auch wenn ich noch jede Menge lernen und ausprobieren muss, bin ich doch sehr begeistert vom neuen Fotogefühl.


Heute habe ich das erste Mal grünen Spargel zubereitet und auch das erste Mal selbst eine Sauce Hollandaise gekocht. Beides sind Klassiker, die sonst nicht auf meinem Teller landen. Trotzdem dachte ich, sollte ich beides einmal ausprobieren und miteinander kombinieren.


Tatsächlich war ich vom Ergebnis überzeugt, auch wenn Kleinigkeiten noch in Zukunft verfeinert werden können. Natürlich kam gleich auch noch meine neue Kamera zum Einsatz, demnach habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen :)

Mittwoch, 22. April 2015

Regenbogencupcakes


Ich bin grundsätzlich weder ein Fan vom Backen, noch von Kitsch. Trotzdem gibt es in diesem Post alles vereint zu sehen, denn für den Geburtstag meiner Schwester wollte ich etwas kleines Besonderes für das Kaffeetrinken zubereiten.


Dafür habe ich aus Fondant (Fondant ist ein Wort, welches durch die eingeprägte Aussprache in der DDR von Eltern und Großeltern und meine entgegengesetzte französische Aussprache immer wieder für Lacher und Diskussionen sorgt) Rosen, Blätter und anderen Schnick Schnack geformt. Die Verzierungen sind dann an der Luft getrocknet.


Den Teig für die Cupcakes habe ich in vier Teile geteilt, unterschiedlich eingefärbt, und in die Muffinförmchen geschichtet. Leider habe ich kein Bild von einem angeschnittenen Cupcake, aber das Innenleben sah echt gut aus.


Unter die Dekoration aus Fondant, habe ich noch ein Frosting aus Frischkäse, braunem Zucker und Heidelbeeren auf die Cupcakes gestrichen.


Es hat definitiv Spaß gemacht, sich auch mal an diesen süßen Cupcakes auszutoben, auch wenn meine Leidenschaft bei herzhaften Gerichten doch tiefer verankert ist.


Dienstag, 14. April 2015

Tomaten-Büffelmozzarella-Bärlauch-Platte mit Ciabatte


Jeder kennt Tomate-Mozarella in Kombination. Hier seht ihr meine Variante, die mit Büffelmozarella, einem Bärlauchpesto und Ciabatte eine komplette, leckere Mahlzeit ergibt. Über eine Hälfte des Tellers habe ich noch etwas Balsamicoessig gegeben, und wie zu sehen eine Erdbeere und etwas Avocado.
Das war's schon :)




Dienstag, 7. April 2015

Teriyakilachs auf asiatischem Gurkensalat


Als ich noch ein bisschen frischen Lachs vom Sushi-Machen übrig hatte, und nicht wusste, was ich essen könnte, ist mir die Idee für dieses schnelle, frische Gericht gekommen.
Den Lachs habe ich in Sesamöl angebraten, danach mit Teriyakisoße überzogen und nochmal kurz gebraten. Beide Seiten waren nur für 2-3 Minuten in der Pfanne, und der Fisch in der Mitte schön saftig. 
Für den Salat habe ich eine Gurke geschnitten und mit Reisessig, Sojasauce, etwas Zucker und Salz vermengt. Über das Ganze kam noch Sesam.
In weniger als 10 Minuten gab es ein sehr leckeres Mittagessen für mich. So gefällt mir das :)


Freitag, 27. März 2015

Fabelwesen


In mir steckt definitiv noch das gerne Vekleiden spielen aus Kindertagen. Mir macht es unheimlich viel Spaß mich zu verwandeln, in eine andere Welt zu schlüpfen, und so kann es auch sein, dass ich gezwungener Maßen als Fabelwesen durch den Edeka laufen muss, weil keine Zeit mehr für ein Umziehen ist.



Dieses Jahr habe ich einen Abend vor der Leipziger Buchmesse entschieden, dass ich doch einen kurzen Abstecher nach Leipzig machen möchte. Dementsprechend spontan war auch meine Verkleidung.



Auch wenn man an diesen Bildern wieder besonders sieht, mit welch schlechter Qualität meine Kamera Bilder aufnimmt, wollte ich euch trotzdem zeigen, wie ich mit selbst gebastelten Hörnern auf dem Kopf und aufgemalten Ästen im Gesicht aussehe.

Dienstag, 24. März 2015

Brokkolisalat



Zu diesem Rezept wurde ich von Jamie Oliver inspiriert und habe dann meine eigene Variante eines Brokkolisalates entwickelt. Vom Ergebnis war ich vollkommen überzeugt, von daher wird es diesen Salat wohl öfters bei mir geben.


Zuerst habe ich Brokkoli in Salzwasser für 3-4 Minuten gegart. In der Zwischenzeit habe ich Knoblauch, getrocknete Tomaten, Oliven und frische Tomaten geschnitten. Den Knoblauch habe ich mit 2 Sardellen in etwas Öl von den getrockneten Tomaten leicht angebraten. Dazu kamen dann der fertige Brokkoli und die restlichen Zutaten. Am Schluss habe ich noch gehackte Kräuter über den Salat gegeben. Einen kleinen Teil des Salats habe ich noch warm gegessen, den Rest dann am Abend kalt. Beides hat sehr gut geschmeckt.


Montag, 23. März 2015

Berge, Ruhe, Freiheit - Pitztal März 2015


Ich darf so dankbar sein, dass es mir auch dieses Jahr wieder ermöglicht wurde, eine Woche im Pitztal in Österreich zu verbringen. Auf der Suche nach körperlicher Auslastung und innerlicher Anregung, in Form von guten Gesprächen und geistigem Input, wurde ich wieder von der Schönheit der Berge und der Freiheit, die man spürt, wenn man die Piste runter fährt, erfüllt und begeistert.


Von sonnigen Tagen auf der Piste über grandiose Gespräche bis hin zum auf Steinen herumklettern, einem Saunabesuch und einmal Weggehen in den Hexenkessel, war alles dabei. Mit den Bildern möchte ich nur ein paar kurze Eindrücke vermitteln. Leider bin ich immer noch nicht im Besitz einer Kamera, die qualitativ hochwertige Bilder macht, aber da ich jetzt einen Job bekommen habe, könnte sich das ändern.



Innerlichen Friede finde ich am besten in der Nähe von Wasser, das Rauschen, die Klarheit - das ganze Element spricht mich einfach sehr an und zieht mich auch an. Deswegen musste ich unbedingt ein bisschen am Fluss entlang spazieren und ein bisschen auf Steinen versuchen Bilder von mir zu machen.


Gesegnet mit sonnigem Wetter an den meisten Tagen, habe ich das den ganzen Tag draußen sein und sich bewegen genossen. Mit glühenden Wangen und einem Entspannungsgefühl ist man dann nach einem Skitag wieder ins Warme gekommen.








Ich bin gespannt, ob es nächstes Jahr  zeitlich passt und ich wieder eine Woche im Pitztal verbringen kann.



Samstag, 7. März 2015

Wildkräuter sammeln Nr. 1

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Wildkräuter, weil mir die Idee - gesunde, frische Kräuter, Blätter und Blüten einfach bei einem Spaziergang zu pflücken ohne dafür bezahlen zu müssen - gut gefällt und das Ganze für mich ein Schritt zurück, hin zu einem natürlichen Umgang mit der Natur und sich selbst, ist.
Schon lange freue ich mich darauf, dass erste Grün zu erspähen. Heute war es dann soweit, die Sonne hat geschienen und es war wunderbar mild. Auch wenn ich mir nicht sicher war, ob ich etwas finden würde, habe ich mich auf das Zeit draußen verbringen gefreut. 
Tatsächlich habe ich sogar ein paar Kräuter gefunden, aus denen ich mir einen Tee aufbrühen werde.




Zuerst sind mir kleinen Brennnessel-Pflanzen aufgefallen. Vor kurzem habe ich mir Brennnesseltee gekauft, weil Brennnesseln blutreinigend, belebend und gut gegen Erkältung sein sollen und Haarwuchs fördern sollen. Frische Brennnesseln haben sicher noch mehr wirksame Inhaltsstoffe und deswegen freue ich mich sehr, das stachelige Kraut gefunden zu haben.



Löwenzahn soll beleben, Spitzwegerich gegen Ausschlag, schlecht heilende Wunden, Husten und vieles mehr wirksam sein. Leider habe ich nur sehr wenig von beiden Wildpflanzen gefunden, aber die Pflanzen fangen ja auch jetzt erst richtig an zu wachsen.



Brombeerblätter habe ich sehr viele gefunden, mir aber nur ein paar ausgesucht, da ich mich erst einmal an das neue Gebiet herantasten muss.

Insgesamt sind das ein paar Beispiele, wofür Heilkräuter gut sein sollen, ich finde das ist schon ein Ansporn, statt in die Apotheke lieber mal in den Wald zu gehen.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Währendem mein Kopf Zeilen zusammenreimt, sich von Gedanken und Gefühlen vom Lernen abzulenken versucht und wieder nicht bei sich ist, schreibe ich wieder einmal meine Gedanken auf, um mich zu ordnen. Morgen ist meine letzte Prüfung und mein Kopf ist voll, aber nicht mit dem, was ich eigentlich wissen sollte - also sollte im Sinne von vernünftig vorbereitet sein auf die Prüfung.

Ich möchte nicht lernen, ich möchte wieder träumen, Träume verwirklichen, in meiner Welt ankommen, Energie tanken und diese dann wieder verpulvern. Ich möchte mich gut in meinem Körper fühlen, nicht sinnlosen Fragen nachhängen, endlich wieder durch schlafen und erlebt werden. Ich möchte kreativ sein, Wände an Bäume oder besser Bäume an Wände malen und Menschen zeichnen möchte ich und fotografieren.

Ich möchte weg vom Ich in meinem Text kommen, nicht egoistisch sein. Du sollst sein und ich dabei und dann was Gutes.

Und doch möchte ich wieder schreien, durch Wälder rennen, Sonne genießen, nachts nackt baden, ein Stück weg von der Realität aber nicht fern der Realität leben.

Ich möchte weiter ellipsenartige Sätze schreiben, die laut meinem Studium grammatikalisch nicht korrekte Sätze sind, möchte Künstler sein und dich dabei haben.

Und doch muss ich mich zusammen reißen, weiter lernen und ab morgen vielleicht mehr Zeit haben für das was ich möchte.

Montag, 16. Februar 2015

Brot belegen Nr. 2

Ab Mittwoch geht die Fastenzeit wieder los, und ich habe mir dieses Mal vorgenommen, sowohl auf Fleisch (was mir aber nicht so schwer fällt)als auch auf Käse zu verzichten (was extrem schwer wird und den Sinn der Sache erfüllt). Das heißt, dass alternative Brotaufstriche kreiert werden müssen, worauf ich mich sehr freue.
Drei Beispiele zeige ich euch heute.




Nummer eins ist relativ simple, aber trotzdem sehr lecker. Man bestreicht Brot mit etwas Misopaste (sehr dünn, da sehr geschmacksintensiv) und darüber kommt dann ein Spiegelei. Ich mag meins von beiden Seiten angebraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Fertig ist die erste Variante eines alternativen Brotbelags.


Nummer zwei ist eine super coole Entdeckung, welche ich auf http://www.veganguerilla.de/ gefunden habe - veganes Mett. Ich finde den Blog sehr inspirierend, auch wenn ich kein Veganer an sich bin. Auch wenn ich erst kritisch war, ob Reiswaffeln, Tomatenmark, Zwiebeln, Salz und Pfeffer einen leckeren Aufstrich ergeben würden, wurde ich doch positiv überrascht und habe in ein paar Tagen eine große Schüssel leer gemacht. Das vegane Mett wird bei mir jetzt öfter auf den Tisch kommen.


 Der letzte Aufstrich besteht zum größten Teil aus Aubergine und auch bei diesem habe ich mich vom veganguerilla inspirieren lassen. Ich habe eine Aubergine für circa 40 Minuten im Ofen bei 180 Grad am Stück gebacken, das Fruchtfleisch danach ausgeschabt, mit Olivenöl, Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt und abkühlen lassen. Auch wenn ich an sich nicht so der Auberginenfan bin, hat mich auch der Aufstrich überzeugt, er war sehr lecker.


Ich bin gespannt, was für neue Ideen mir noch kommen, und vielleicht auch welche Inspiration noch kommt. Mit meinen bisherigen Testversuchen bin ich super zufrieden.

Sonntag, 8. Februar 2015

Kürbissuppe


Schade eigentlich, dass ich kein Fan von cremigen Suppen bin. Eine Kürbissuppe im Jahr muss man trotzdem kochen, finde ich, und so entstand diese Suppe. Sie wurde aus Kürbis, Kokosmilch, Gemüsebrühe und noch der einen oder anderen geschmacksgebenden Zutat gekocht und mit Kürbiskernöl, Sahne und Kresse garniert.

Sonntag, 25. Januar 2015

Wie aus Kideneybohnen Burger wurden

Auch wenn ich schon immer ein Fan von kreativen und auch vegetarischen Burgern war, bin ich doch erst durch einiges recherchieren auf Burger mit Kidneybohnenpatties gestoßen und ich muss sagen: Ich bin begeistert.
Eine Dose Kidneybohnen kostet im Lidl 39 Cent. Man nehme nun diese Dose Bohnen, füge gehackte Zwiebeln, Oregano, Petersilie, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und ein bisschen Mehl hinzu, und knete daraus Patties in eine Form, die einem beliebt. Diese Patties brate man in etwas Öl in einer Pfanne und tataaa, das Schwierigste sei nun erledigt. Es ist total egal, welche Art von Brötchen man benutzt, ich habe ein Kürbiskern- und ein Fußballbrötchen genommen, beide mit Kräuterquark, Gurke und Chili belegt, darauf kamen die Kidneyburger, frischer Spinat, Tomate und Avocado. Die Möglichkeiten sind mal wieder unbegrenzt, das Gericht nach eigenem Geschmack aufzupeppen. Egal ob saure Gurken, Antipasti, anderer Salat, Paprika oder auch Käse, mit ein bisschen Kombinationserfahrung kann eigentlich nicht viel schief gehen. Natürlich kann man auch noch verschiedene Soßen dazu reichen. 
Die Variante eines Burgers ohne Fleisch würde ich immer einem Burger mit Fleisch vorziehen, sie ist einfach super lecker, aromatisch und macht satt, ohne, dass man sich schlecht fühlen muss. Eine gesunde Variante eines Fast-Food-Klassikers!






(Heute habe ich sogar noch etwas gehackte rote Beete in die Patties gegeben und den Burger mit eingelegten Peperoni und Feta extra aufgepeppt.)

Samstag, 24. Januar 2015

Onigiri und Misosuppe


Ich liebe die japanische Küche und versuche auch immer wieder neue Gerichte auszuprobieren und neue Zutaten dafür zu entdecken. Vor ein paar Tagen habe ich mir dann im Asialaden endlich wieder Misopaste gekauft. Daraufhin konnte ich auch zwei typische japanische Gerichte kochen. Sushireis habe ich immer vorrätig, da ich mir vor kurzem einen 10 Kilo Sack Reis gekauft habe. 
An einem dieser Tage habe ich also Misosuppe aus einer selbst gemachten Gemüsebrühe, Misopaste (dunkel), Tofu, Frühlingszwiebeln und Nori gekocht. In Japan ist man Misosuppe auch zum Frühstück. Auf jeden Fall schmeckt sie sehr lecker und macht auch gut satt(Miso soll auch sehr gesund sein). 
Später gab es dann noch Onigiri (Reisbällchen), welche ich mit Räucherlachs, Wasabi, Gurke, Kaviarersatz (aus Algen)und einem Klecks Frischkäse, gefüllt habe. Die Noriblätter verhindern ein Klebenbleiben an den Händen. Ein Reisbällchen habe ich mit Sesam bestreut. Dazu gab es Gari (eingelegten Ingwer) und ein bisschen Sojasauce.


Montag, 19. Januar 2015

Ich befinde mich in einer Zeitreise, zurück in meine eigene Welt, zurück zu früheren Gedanken. Was ich gefunden habe lässt mich nachdenken. Als ich diesen Post

Freitag, 20. Juli 2012

Ein Blick..

..auf das was mir alles fehlt:

  • Selbstlosigkeit
  • Geduld
  • Nachsichtigkeit
  • Selbstdisziplin
  • Demut
  • Wahrhaftigkeit
  • Zurückhaltung
  • Zufriedenheit
  • Beständigkeit
viele fremde, alte Worte, die nicht oft aus meinem Mund kommen, geschweige denn in meinem Handeln verankert sind. Niemand ist perfekt, das weiß ich, jedoch kann man an sich arbeiten, um besser zu werden!

gelesen habe ist mir aufgefallen, wie beständig doch fehlende Eigenschaften sein können. Was ich in den 2 Jahren gelernt habe ist Zufriedenheit, Wahrhaftigkeit und auch in Punkten Selbstdisziplin und Selbstlosigkeit habe ich definitiv Fortschritte gemacht. Trotz allem merke ich wie wahr dieses Eingeständnis doch immer noch ist. Es gibt definitiv Punkte, die ich in Angriff nehmen kann. Die Fortschritte lassen mich dennoch positiv denken :)

2012 muss auch ein gutes Jahr gewesen sein, wenn ich so lese, was meine Gedanken waren. Irgendwie bin ich überrascht, verzaubert und verblüfft. Manchmal lohnt es sich doch, den eigenen Blog zu lesen :)

Montag, 12. Januar 2015

Mit den Takt des laufenden Geschirrspülers in meinen Ohren sitze ich an einem Ort, an dem ich mich pudelwohl fühle, und denke nach. Ich denke nach, über das Aufwachsen in einer musikalischen Familie, über zu bewältigende Aufgaben, die vor einem liegen und über Bücher. Bücher, die gelesen werden müssen, Bücher die gelesen werden wollen, Bücher, die ich lesen will und Bücher, die noch geschrieben werden müssen. Auch darüber denke ich nach, was vor ein paar Jahren noch meine Antwort gewesen ist, wenn mich jemand gefragt hat, was ich einmal werden will. Ich habe gesagt, dass ich irgendwann einmal in Irland bin, auf einer Wiese liege, zwischen Schafen im Grünen, Whiskey trinke und Autor werde. Und auch jetzt ist der Drang noch da Raus zu kommen, ein Auslandsjahr zu machen, in die Pampa zu flüchten und mich meinen Gedanken hinzugeben. Aber ich bin in Chemnitz, einer Stadt, von der gesagt wird, dass sie nicht viel zu bieten hat, doch auch hier fühle ich mich wohl. Und da ich nicht fähig bin, die Geduld aufzubringen Bücher zu schreiben, schreibe ich hier Worte, die vielleicht ein paar Leute lesen werden, vielleicht auch nicht. 
Ich habe Zeit! Ein Satz, den ich vor kurzem so vermisst habe. Doch es ist wahr, ich habe Zeit gewonnen. Im Gegensatz dazu ist mir bewusst, wie wenig Zeit ich hätte, wenn ich alle Aufgaben fleißig erledigen würde, doch das spielt keine Rolle, denn ich lebe. Zeitgewinn,Personenverlust - nein, diese Worte passen nicht zusammen. Vielleicht passen Zeitgewinn und Freiheit zusammen, vielleicht Zeitgewinn und Möglichkeiten aber auch Zeitgewinn und die Chance Menschen Zeit neu zu schenken.
Ich bin voll von Ideen, Motivation, Träumen. Sei es der Baum, der langsam an meiner Wand Gestalt annimmt, oder das Projekt, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, Chemnitz als Stadt der Möglichkeiten sichtbar zu machen. Umbrüche können Gefühle auslösen, die verarbeitet werden müssen, können schmerzhaft sein, entspannend und neue Möglichkeiten schaffen. Ich gehe weg von Besitzansprüchen und Sicherheit hin zu Dingen, die mich ausmachen und mir gut tun.
Der Verlust von Sicherheit bedeutet nicht das der Verlust einer Person folgen muss.
Verwirrung zu schaffen ist nicht mein Ziel, ich ordne mich und werde diese Plattform trotzdem nutzen, meine Gedanken öffentlich zu machen.
Ich freue mich auf eine kreative, anregende, ereignisreiche und lebendige Zeit mit den Menschen, die dazu passen.


dazu ein Blick aus meinem Schlafzimmerfenster